Contents
Inhalte werden erstellt, geprüft, abgelegt — und verschwinden trotzdem. Sie liegen in Redaktionssystemen, Portalen und Wikis, sind für jene, die sie eigentlich bräuchten, aber nicht auffindbar, nicht zuordenbar, nicht anschlussfähig. Dieses Phänomen ist kein Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem der Technischen Dokumentation.
Der Vortrag gibt ihm einen Namen — verbanntes Wissen — und entwickelt daraus eine Diagnose und einen Behandlungsplan. Er zeigt die typischen Mechanismen, durch die Inhalte unsichtbar werden: fehlende Metadaten, kontextlose Ablage, mangelnde Zielgruppendifferenzierung, isolierte Wissensinseln. Und er entwickelt konkrete Hebel, mit denen Redaktionen ihr Wissen aus dem „Exil” zurückholen können — von Strukturierung und Klassifikation bis zu KI-gestützter Anreicherung.
Am Ende steht eine neue Rolle für die Technische Dokumentation: als strategisches Asset im unternehmensweiten Wissensmanagement, nicht als Pflichtdisziplin.
Takeaways
Die Teilnehmenden lernen, das Phänomen verbanntes Wissen in ihrer Organisation zu erkennen, seine Ursachen zu analysieren und konkrete Methoden anzuwenden, um Wissen wieder zugänglich zu machen.
Prior knowledge
Grundkenntnisse in Technischer Dokumentation, Redaktionssystemen und Metadaten sind von Vorteil. Erfahrung mit Content-Bereitstellung oder Wissensmanagement ist hilfreich, aber nicht zwingend.