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Die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (Ecodesign for Sustainable Products Regulation, ESPR) erweitert den europäischen Rahmen für die Gestaltung nachhaltiger Produkte grundlegend. Neben Anforderungen an Produkteigenschaften rücken Informationen über Produkte, ihre Materialien und ihre Nachhaltigkeit stärker in den Fokus. Der Digitale Produktpass (DPP) ist dabei ein zentrales Instrument, um relevante Produktinformationen entlang des Lebenszyklus verfügbar zu machen.
Doch was bedeutet die ESPR konkret für Hersteller und die Technische Kommunikation? Welche Informationsanforderungen ergeben sich aus dem neuen Rechtsrahmen, wie werden sie für einzelne Produktgruppen konkretisiert und welche Rolle spielen digitale Produktinformationen bei der Umsetzung?
Takeaways
Der Vortrag gibt Einblicke in den rechtlichen Rahmen und die Perspektive der für Ökodesign zuständigen Bundesanstalt für Materialforschung als beauftragte Stelle für die ESPR. Der Vortrag ordnet die Anforderungen an produktbegleitende Informationen ein, beleuchtet die Rolle des Digitalen Produktpasses und zeigt auf, welche Entwicklungen Unternehmen und Technische Redaktionen im Blick behalten sollten. Es wird erläutert, wie sich die Nachhaltigkeitsziele in konkrete Informationsanforderungen übersetzen – und welche Bedeutung dies für die zukünftige Gestaltung, Bereitstellung und Pflege von Produktinformationen hat.